Bevor ich 2014 zum ersten Mal zur Bürgermeisterin gewählt wurde, habe ich viele Jahre im Sarstedter Rathaus gearbeitet – seit 1988! Ich kam aus einer großen Landesbehörde, in der ich nur Akten gewälzt hatte. In Sarstedt reizte mich etwas ganz anderes:
Hier konnte ich gestalten, statt nur verwalten!
Kommunalpolitik kannte ich schon von klein auf. Mein Vater war viele Jahre in Nordstemmen im Ortsrat und Gemeinderat aktiv und da war Kommunalpolitik schon zu Hause immer ein großes Thema. Nach Sarstedt zurückzukommen – hier war ich zum Gymnasium gegangen, habe Abitur gemacht – das fühlte sich deshalb fast ein bisschen wie Nachhausekommen an.
Hier ging es jetzt um Menschen und ihre Lebensbereiche. Das hat mich vom ersten Tag an begeistert. Eine Vielzahl von Themen gehörten zu meinem Aufgabenbereich: Schule, Sport, Kultur, Feuerwehr und vieles mehr.
Da sind so vielfältige Beziehungen entstanden, die mich bis heute begleiten.
Als ich mich 2014 das erste Mal um das Amt der Bürgermeisterin beworben habe, war ich überzeugt, dass ich Sarstedt gestalten möchte. Nach meiner Wiederwahl 2021 und nach jetzt zwölf Jahren weiß ich: Das war die beste berufliche Entscheidung meines Lebens.
